Fehlerbilder

Hier stehen Diagnosen aus der Abwicklung zwischen Automobilzulieferer und Automobilhersteller: Fälle, in denen die Kette zwischen Lieferabruf, Lieferung, Lieferavis und Abrechnung stehenbleibt, obwohl alles grün aussieht. Jeder Fall folgt demselben Raster.

  • Symptom — was gemeldet wird, in der Sprache des Fachbereichs.
  • Ursache — die Stelle im Standard, an der es tatsächlich klemmt.
  • Vorgehen — in welcher Reihenfolge ich nachsehe und woran ich es festmache.
  • Ergebnis — was danach anders läuft und was in die Betriebsdoku geht.

Ohne Kundennamen, ohne Belegnummern, ohne fremde Konfiguration. Wie der Standard gebaut ist, steht unter Prozesse & Knowhow.

Das Raster hinter jedem Fehlerbild Ablaufgrafik in vier Schritten von links nach rechts. Erstens Symptom: was gemeldet wird, in der Sprache des Fachbereichs, mit Meldungsklasse, Meldungsnummer, IDoc-Status und Belegart. Zweitens Ursache: die Stelle im Standard, an der es tatsächlich klemmt, benannt über Tabelle, Feld, Baustein oder Steuerkennzeichen. Drittens Vorgehen: die Reihenfolge des Nachsehens, erst die Meldungsnummer, dann der Status, und woran sich der Befund festmachen lässt. Viertens Ergebnis: was danach anders läuft, die Korrektur im Customizing oder im Stammsatz und der Eintrag in die Betriebsdokumentation. Darunter hervorgehoben der Hinweis, dass für eine erste Einschätzung drei Angaben genügen: Meldungsklasse, Meldungsnummer, Belegart. Das Raster hinter jedem Fehlerbild Vier Schritte, immer dieselben — vom gemeldeten Symptom bis zum Eintrag in die Betriebsdoku SCHRITT 1 Symptom Was gemeldet wird, in der Sprache des Fachbereichs. Meldungsklasse und Nummer IDoc-Status Belegart SCHRITT 2 Ursache Die Stelle im Standard, an der es tatsächlich klemmt. Tabelle und Feld Baustein und Vorgangscode Steuerkennzeichen SCHRITT 3 Vorgehen In welcher Reihenfolge ich nachsehe. erst die Meldungsnummer dann der Status dann die Steuertabelle SCHRITT 4 Ergebnis Was danach anders läuft und was dokumentiert wird. Korrektur im Customizing oder im Stammsatz Eintrag in die Betriebsdoku Für eine erste Einschätzung genügen drei Angaben: Meldungsklasse, Meldungsnummer, Belegart. Mehr brauche ich dafür nicht — und mehr sollte auch niemand aus einem laufenden System herausschicken. Der Rest ergibt sich aus dem Standard, nicht aus fremden Belegen. Ohne Kundennamen, ohne Belegnummern, ohne fremde Konfiguration. Was hier steht, ist am System geprüft und nicht aus dem Gedächtnis geschrieben.
Das Raster hinter jedem Fall — und die drei Angaben, mit denen es beginnt

Die Diagnosen

Zwei Fälle, an denen sich das Raster zeigt

Der häufigste Streitfall im Abrufeingang sind zwei Meldungen derselben Klasse, die gleich aussehen und gegenläufig zu korrigieren sind: V4 034 und V4 035. Beide Abrufe stehen auf demselben IDoc-Status, beide melden ein Findungsproblem — die eine, weil gar kein Lieferplan gefunden wurde, die andere, weil der Zugriff nicht eindeutig blieb. Wer die Korrektur des einen Falls auf den anderen anwendet, verschlimmert ihn.

Der zweite Fall kommt einmal im Jahr und trifft dann alle Abrufe eines Kunden gleichzeitig: Nach dem Geschäftsjahreswechsel rechnen Zulieferer und Abnehmer gegen verschiedene Anfangsstände. Maßgeblich ist die Geschäftsjahresvariante des Warenempfängers, und welches der vier Reset-Verfahren greift, lässt sich nicht customizen — ohne Erweiterung gilt hart das automatische Rücksetzen. Dazu kommt das Nullstellungsdatum, das der Kunde selbst im Abruf mitschickt.

Zu beiden Fällen steht der Hintergrund ausführlicher unter Lieferplanfindung und Der Fortschrittszahlen-Reset zum Jahreswechsel.

Wenn Ihr Fehlerbild hier nicht steht: Schreiben Sie mir Meldungsklasse, Meldungsnummer und Belegart. Mehr brauche ich für eine erste Einschätzung nicht — und mehr sollten Sie mir auch nicht schicken. Erreichbar über Kontakt oder per E-Mail.