Projekte

Neben dem laufenden Betrieb der Abruf- und Versandabwicklung geht es in Projekten meist um eine Einführung: Ein Prozess kommt neu ins System, oder ein vorhandener wird auf eine andere Architektur gehoben. Diese Rubrik beschreibt die Einführungen, mit denen ich arbeite: worum es geht, welche SAP-Objekte beteiligt sind, was zu entscheiden ist und wo es typischerweise klemmt. Am Ende jeder Seite steht unter „Aus der Praxis“ ein Fall dazu — Ausgangslage, Auftrag, Vorgehen, Ergebnis.

Ich nenne keine Kundennamen. Was hier steht, ist SAP-Standard und öffentliche Norm und damit im eigenen System nachschlagbar. Was aus den Häusern selbst stammt, bleibt draußen: keine Namen, keine Stichtage, keine Mengengerüste, nichts aus laufenden Projekten. Rolle, Zeitraum und Umfang je Mandat nenne ich im Gespräch.

Eine Prozesseinführung scheitert selten an der Technik. Sie scheitert an drei Fragen, die zu spät gestellt werden: Welcher Beleg ist führend? An welchen Stammdaten hängt die Steuerung? Wer bearbeitet den Fehlerfall im Betrieb?


Die Themen dieser Rubrik

  • Advanced Intercompany Sales und Stock Transfer — konzerninterner Verkauf und Umlagerung in S/4HANA: welche Belegkette entsteht und was bei der Ablösung des klassischen Verfahrens zu entscheiden ist.
  • JIT- und JIS-Einführung — der produktionssynchrone Abruf als eigener Beleg, mit Abrufsteuerung, Aktionsnetz und Teilegruppenfindung neben der bestehenden Lieferplanabwicklung.
  • Advanced Shipping and Receiving — Versand und Wareneingang im neueren S/4HANA-Verfahren: was sich an Lieferung, Verpackung und Avis ändert und wie die Umstellung zu planen ist.
  • Advanced ATP: Verfügbarkeitsplanung — Produktverfügbarkeitsprüfung, Kontingentierung, Verfügbarkeitsschutz, Rückstandsbearbeitung, Freigabe zur Lieferung und alternativenbasierte Bestätigung.
  • EWM-Rollout im Outbound — Kommissionieren, Verpacken und Warenausgang im Lagersystem; die Packvorschrift aus dem ERP heißt dort Packspezifikation.
  • SAP TM: Frachtprozesse und Abrechnung — für Frachtkosten stehen mehrere Standardwege nebeneinander; welcher passt, entscheidet sich an Kalkulationstiefe, Richtung der Fracht und Lizenz.
  • GTS-Template-Rollout — Zoll und Präferenz über SAP GTS, während Intrastat, Legal Control und Warentarifnummern im S/4-Kern bleiben.
  • E-Invoicing im Länderrollout — die Kette vom Rechnungsbeleg über die Erzeugung des elektronischen Dokuments, die Validierung, die Statusverwaltung und die Fehlerbehandlung bis zur letzten Meile.
  • Konzern-Template Vertrieb, Transport, Lager — was in ein Template gehört, was lokale Abweichung bleiben darf und wie der Fit-Gap je Rollout-Welle geführt wird.
  • S/4HANA-Transformation und Roll-in — der SD- und EDI-Anteil beim Umstieg: was unverändert Standard bleibt, was abgekündigt ist und was neu zu entscheiden ist.
  • Transfer Pricing in S/4HANA — Verrechnungspreise zwischen Konzerngesellschaften und ihre Wirkung auf Vertriebs-, Umlagerungs- und Abrechnungsbelege.

Nächster Schritt

Wenn eine dieser Einführungen bei Ihnen ansteht: Nennen Sie mir Release, betroffene Prozesse und die Frage, die gerade offen ist. Im ersten Gespräch sage ich, worauf ich zuerst sehen würde und in welchem Zuschnitt ich passe — per Telefon oder E-Mail.