Profilanfragen von Personaldienstleistern, Recruiting-Agenturen und Vermittlungsplattformen bearbeite ich nicht. Mein Profil geht nicht in Kandidatendatenbanken, und mein Name wird ohne meine Zustimmung nicht gegenüber Endkunden ausgeschrieben.
Diese Seite steht hier, damit niemand Zeit verliert. Eine Absage nach dem dritten Telefonat und der zweiten Profilversion ärgert beide Seiten. Wer vorher liest, wie mein Vertragsweg aussieht, kann in zwei Minuten entscheiden, ob eine Anfrage bei mir richtig ist — und wenn nicht, weiterziehen, ohne dass eine Ausschreibung an mir hängen bleibt.
Ich arbeite direkt für den Endkunden oder als Nachunternehmer eines Hauses, das die Verantwortung für das Projektergebnis selbst trägt. Einen dritten Weg gibt es bei mir nicht.
Der Grund ist der Vertragsweg
Ich arbeite auf Werkvertrag. Gegenstand ist ein beschriebenes Gewerk mit Abnahme, vergütet als Festpreis. Die Spezifikation nennt Nachrichtenart und Partner, beschreibt, was gebaut wird, welches Verhalten am Ende erwartet wird und wer abnimmt. Dieselbe Beschreibung ist der Leistungsgegenstand im Angebot. Was darin nicht steht, wird ein eigenes Paket mit eigenem Preis.
Eine Vermittlung in ein Zeitkonto passt darauf nicht. Sie verkauft Verfügbarkeit, nicht ein Ergebnis, und die Ergebnisverantwortung bleibt dabei unbesetzt zwischen Endkunde, Vermittler und mir. Genau diese Lücke ist es, die später zu Streit über Abnahme und Nachbesserung führt. Deshalb steht am Anfang bei mir die Aufnahme von ein bis zwei Tagen und danach das Angebot — nicht ein Stundensatz und ein Startdatum.
Arbeitnehmerüberlassung scheidet damit aus. Rahmenverträge nach dem AÜG unterschreibe ich nicht.
Was das im Einzelnen heißt
| Das mache ich nicht | Das geht |
|---|---|
| Profil in eine Kandidatendatenbank geben | Kurzprofil auf Anfrage, zugeschnitten auf die konkrete Ausschreibung |
| Namensnennung beim Endkunden ohne meine Zustimmung | Namensnennung, nachdem ich der konkreten Ausschreibung zugestimmt habe |
| Rahmenvertrag nach dem AÜG | Werkvertrag mit Abnahme, auch als Nachunternehmervertrag |
| Vermittlung in ein reines Zeitkontingent | Beschriebenes Gewerk mit Festpreis und beschriebenem Endzustand |
| Blindbewerbung auf Verdacht, ohne Endkundenbezug | Konkrete Anfrage mit System, Thema und Wunschstart |
Was daraus für die Compliance folgt
- Ich arbeite mit eigenen Betriebsmitteln. Vom Auftraggeber kommen die Systemzugänge.
- Ich teile mir die Arbeitszeit selbst ein. Termine, Testfenster, Transportfreigaben und Go-Live-Zeitpunkte richten sich nach dem Projektkalender.
- Ich bin für mehrere Auftraggeber parallel tätig und trete am Markt eigenständig auf.
- In eine fremde Aufbauorganisation bin ich nicht eingegliedert, weder über Schicht- und Urlaubsplanung noch über Zielvereinbarungen oder Führungsaufgaben gegenüber fremden Mitarbeitern.
Möchte eine Rechtsabteilung ein Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV anstoßen, liefere ich die Unterlagen dafür zu.
Beratungshäuser sind ausdrücklich willkommen
Die Absage gilt der Rolle, nicht der Größe. Trägt Ihr Haus die Verantwortung für das Projektergebnis selbst, ist eine Anfrage willkommen — unabhängig davon, ob dahinter zehn Leute stehen oder tausend. Als Nachunternehmer übernehme ich das Gewerk Automotive-SD und EDI auf der Zuliefererseite: Lieferabruf und Feinabruf im Eingang, Lieferplanfindung, Fortschrittszahlen, Lieferavis mit NVE, Faktura und Gutschriftsverfahren.
Dabei arbeite ich nach der Methodik Ihres Hauses, in Ihren Vorlagen, Namensräumen und Ihrem Freigabeweg. Statusberichte gehen an Ihre Projektleitung. Nach außen trete ich unter Ihrem Namen auf, wenn Sie das so wollen. Schutzklauseln gegen Akquise am Endkunden unterschreibe ich.
Wenn Sie trotzdem schreiben möchten
Dann bitte mit Endkundenbezug und drei Angaben, damit ich fachlich statt formal antworten kann: System — ECC 6.0, S/4HANA oder beides parallel. Thema — Lieferabruf und Feinabruf, Fortschrittszahlen, Lieferavis und NVE, Etikett, Faktura und Gutschriftsverfahren, Partnervereinbarung und EDI-Anbindung. Und der Wunschstart.
Passt es, bekommen Sie kurzfristig eine Antwort und auf Anfrage ein Kurzprofil, zugeschnitten auf die Ausschreibung. Passt es nicht, sage ich das ebenso kurz — das ist die schnellste Auskunft, die ich geben kann.
Telefon: +49 173 7611960. E-Mail: robert@lissack.de
